VOM STRESS IN DIE RUHE – NUR EIN SCHRITT

„Je schneller ich arbeite, desto schneller verrinnt die Zeit. Der Aufgabenberg wird noch höher.“ Druck und Panik entstehen. Wie ein Schritt helfen kann...

Wieso haben wir das Gefühl von „die Zeit rennt“? Wir sparen doch ständig mehr Minuten ein. Mit dem schnelleren Auto, dem schnelleren Rechner, dem schnelleren... Was machen wir mit der gewonnen Zeit - setzen wir uns mit einem Tee aufs Sofa? Nein, wir nutzen sie, um fix eben noch dies, das oder jenes zu erledigen. Was wir nicht einrechnen ist, dass jede Aufgabe stets neue mit sich bringt: Brief schneller beantwortet? Prima, dann ist die Antwort eher da. Doch schon wartet ein neues „To Do“ auf uns. Höheres Tempo erzeugt höhere Aufgaben-Dichte. Damit steigt der Verantwortungs-Druck – den aber kann man nicht „schneller“ machen.

Mein Tipp für Sie: Tun Sie einen Schritt zur Seite und gehen damit bewusst raus aus der Eile – rein in die Ruhe: „Ich mache eins nach dem anderen.“ Der Druck weicht, die Empfindung von genügend Zeit wächst. Sie werden alles schaffen. Das ist wie mit dem langsameren Auto, das Sie eben überholt haben. An der nächsten Ampel steht es eh hinter Ihnen. Fast zur selben Zeit.

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